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Pflegehinweise

 

flickzeug pflege

Mit dem ersten Aufbau bestimmen Sie die unveränderliche Form Ihrer Bootshaut. Achten Sie deshalb gut darauf, dass die Verdecksnähte mit den oberen Bordwandkanten parallel verlaufen sonst verzieht sich die Haut und läßt sich nicht mehr ausrichten. Scheuen Sie die Mühe nicht und schieben Sie, wenn es sein muss, das Gerüst zwei- oder dreimal ein, bis die Haut tadellos sitzt. Dann freuen Sie sich später über den leichten Aufbau und das gute Aussehen Ihres Klepper-Bootes. Das ist besonders bei Booten ohne Luftschläuche (ältere Modelle) wichtig.

 

Behandlung und Pflege

Das Verdeck im allgemeinen mit einer weichen Bürste trocken säubern. Eventuell zusätzlich sauberes Wasser verwenden.

Fahrten im salzhaltigen Meerwasser

Nach beendeter Fahrt reinigen Sie bitte das gesamte Boot mit sauberem Süßwasser, auch das Verdeck und jedes Gerüstteil. Nach dem Trocknen reiben Sie die Gummihaut mit KLEPPER-Gummipflegemilch ein. Ihr KLEPPER-Faltboot wird es Ihnen mit langer Lebensdauer danken.

Gummipflegemittel

Autorisierte Klepper-Verkaufsstellen führen ein für KLEPPER-Faltboote besonders entwickeltes, säurefreies Pflegemittel. Pflegen Sie zwei- bis dreimal im Jahr den gummierten Teil der Bootshaut außen mit der KLEPPER-Gummipflegemilch. Der erfahrene Kanusportler stäubt den gummierten Teil der Bootshaut innen mit KLEPPER-Bootspuder ein.
Nicht vergessen: überschüssiger Bootspuder muß aus dem Bootsinneren enffernt werden!
Mit Wasser vermischt bildet es im Verdeck sonst häßliche Flecken, die sich schwer beseitigen lassen. Halten Sie handelsübliche, gummifeindliche Fette und Öle in jeder Form, auch Sonnenöl und Cremes, von Ihrer Faltboothaut fern.

Im Boot sammeln sich bei jeder Fahrt Sand, Schmutz, Tropf- und Kondenswasser, beim Befahren kleiner Flüsse auch Laub, Ästchen etc.
Bedenken Sie: Sand wirkt im Bootsinneren wie Glaspapier. Er scheuert hauptsächlich an den Auflagestellen des Gerüstes und beschädigt nicht nur den Gerüstlack, sondern auch die Bootshaut. Um dieser Erscheinung entgegenzuwirken, können Sie eine sogenannte Bodenschutzdecke erhalten, die unter das Gerüst gezogen wird. Die Hautinnenseite sollten Sie ab und zu mit klarem Wasser oder Kernseifenlösung waschen.

Pflegehinweise für ein Unterschiff aus TPU

Bitte benutzen Sie für die Reinigung und Pflege Ihres TPU-Unterschiffes ausschließlich warmes Wasser und ein weiches Tuch oder einen weichen Schwamm.
Verwenden Sie auf keinen Fall Reinigungsmittel, die Lösungsmittel enthalten, wie z.B. Waschbenzin, Aceton oder Spiritus, etc.
Auch Pflegemittel, Wachse oder Lotionen, wie die Klepper Pflegemilch für ein Hypalonunterschiff, sind nicht geeignet.

Lagerung

Wollen Sie Ihr KLEPPER-Faltboot lagern, bitte sorgen Sie dafür, daß Haut und Gerüst vollkommen trocken sind. Bug und Heck, die ganze Innenseite der Bootshaut und das Verdeck trocknen schneller, wenn Sie mit einem Spant jeder Gerüsthälfte das Verdeck hochstellen. Jetzt kann die Luft bis zum Bug und Heck vordringen. Vor einer Langzeitlagerung sollten Sie sorgfältig darauf achten, daß Ihr Faltboot trocken ist, denn Feuchtigkeit verursacht im Verdeck und in der Gummihaut - auch an den Nähten - Zersetzung und Fäulnis. Ein dauernd feuchtes Gerüst, das nie austrocknen kann, verliert seine Stabilität. Wenn Sie sich an Ihrem KLEPPER-Faltboot recht lange erfreuen wollen, pflegen Sie es bitte nach dieser Anleitung. Seine Lebensdauer hängt zum großen Teil davon ab.

Unterwegs, auf Wanderfahrten, brauchen sie es natürlich nicht auseinander zu nehmen und zu trocknen . Das können Sie später, zuhause, leicht nachholen. Grundsätzlich sollte man ein Faltboot kieloben lagern. Manche Faltbootfahrer lagern ihr Boot kielunten und decken die Sitzluke zu. Das dürfen Sie aber nur, wenn das Bootsinnere, Haut und Gerüst, vollkommen trocken sind. Es ist besser, wenn Sie die Sitzluke offen lassen, weil sich im Bootsinnern durch Temperaturwechsel Kondenswasser bildet. Luftzirkulation hingegen verhütet Zersetzungsschäden an der Faltboothaut, am Verdeck und am Gerüst. Selbstverständlich können Sie Haut und Gerüst, gut getrocknet, zerlegt in den Taschen und im Rucksack aufbewahren - bitte nicht in einem feuchten Raum, direkt auf Beton oder an eine Außenwand angelehnt. Dauernde Einwirkung von Feuchtigkeit schadet Haut und Gerüst und läßt die ungespannte Haut einschrumpfen. Wollen Sie es aufgebaut im Bootshaus lagern, dann nur wenn das Bootshaus nicht über oder nahe am Wasser steht. Haut und Gerüst unbedingt vorher getrennt gut trocknen lassen. Beim Lagern achten Sie bitte darauf, daß auf jeden Tragholm oder Traggurt ein Spant trifft; dann können sich Gerüst und Haut nicht verziehen. Und lesen Sie nochmals, was vom Abdichten der Sitzluke geschrieben wurde.

Falls Sie segeln

Bitte das Segel immer trocken verstauen. Im Synthetik-Segel bilden sich zwar keine Stockflecken, aber unangenehme Geruchsbildung und Wasserflecken bleiben auch da nicht aus. Deshalb jedes Segel so bald wie möglich trocknen. Wollen Sie Ihre Besegelung einmal waschen, so behandeln Sie diese wie Nylon-Gewebe (nicht in der Waschmaschine waschen). Wußten Sie eigentlich schon, daß Faltbootfahrer einen Kühlschrank mifführen? Ganz einfach: Stellen Sie, beim Wasserwandern durch die Lande, Ihren Proviant nicht auf das Gepäck unter das heiße Bootsverdeck, sondern auf die kühle, vom Wasser umspülte Innenseite der Bootshaut. Das ist Ihr Kühlschrank, unentbehrlich an heißen Sommertagen - auch für Getränke -!

Gerüst

Holz arbeitet, das ist ganz natürlich und eine bekannte Tatsache: mit keinem Mittel kann man diesen Vorgang verhindern. Der Gerüstlack wird infolgedessen langsam rissig; Feuchtigkeit und Fäulnis können eindringen. Der Lack Ihres Bootsgerüstes scheuert sich im Laufe der Zeit ab, in erster Linie am Vorder- und am Hintersteven und an den Auflagestellen der Bordwände. Das zeigt sich meist erst, wenn Sie viele Fahrten mit Ihrem Klepper-Boot hinter sich haben. Deshalb von Zeit zu Zeit das Gerüst sorfältig reinigen, nachlackieren und auf diese Weise gegen Eindringen von Feuchtigkeit schützen.
Wichtig! Nur trockene Gerüstteile lackieren im Schatten oder luftigen Räumen. Von unseren Vertragshändlern können Sie KLEPPER-Gerüstlack beziehen, mit dem Sie die schadhaften Stellen ausbessern. Vor dem Lackieren die schadhafte Stelle gründlich säubern, eventuell mit feinem Sandpapier und Benzin von Talkum, Verschmutzungen usw. reinigen. Dunkle Flecken ebenfalls entfernen, der Lack ist durchsichtig.
Wichtig! Das Nachlackieren des Gerüstes in unserem Werk ist leider nicht möglich.

Kielstreifen

Starke Abschürfungen der Gummihaut an den Kiel- und Kimmlinien sollten Sie mit Gewebe-Kielstreifen überkleben. Anleitung zum Selbstaufkleben der Gewebe-Kielstreifen.Damit Sie einwandfreien Halt erzielen, muß die Arbeit am aufgebauten Boot erfolgen. Sonne meiden! Die Gewebe-Kielstreifen werden mit unserer Spezial-Gummilösung aufgeklebt. Das ist ganz einfach. Sie zeichnen zunächst nur an, wo die Streifen aufgebracht werden sollen, rauhen diese Stellen mit Schleifpapier auf und reinigen sie gründlich mit Waschbenzin. Bestreichen Sie die Bootshaut gut mit Gummilösung. Die Kielstreifen sind bereits mit Gummilösung versehen. Sie brauchen nur noch die Folie abzuziehen. Genau wie beim Reparieren eines Fahrradschlauches müssen Sie warten, bis die Gummilösung an allen Teilen gut abgetrocknet ist; das dauert je nach Feuchtigkeitsgehalt der Luft und deren Termperatur 10 - 20 Minuten. Daraufhin die Bootshaut nochmals dünn bestreichen, antrocknen lassen und die Kielstreifen anbringen. Wichtig ist, daß die Kielstreifen 10 cm unter. Die Gummisteven reichen und davon überdeckt werden. Kielstreifen und Gummisteven fest an die Haut drücken; mit dem Handballen und mit einem harten, aber nicht scharfkantigen Gegenstand geht das sehr gut. Nach dem Aufkleben 24 Stunden in aufgebautem Zustand ruhen und trocknen lassen; dann kann die Gummilösung gut vulkanisieren.

Reparatur

Gewebeband eignet sich ganz vorzüglich für behelfsmäßige Schnellreparaturen. Kleine Risse in Verdeck und Haut können Sie damit reparieren; bitte mit Gewebeband außen und innen überkleben. Bootshaut vorher trocken reiben. Ordnungsgemäß reparieren Sie Ihre Bootshaut ja später mit unserem Reparaturset. Der Arbeitsvorgang ist der gleiche wie beim Aufkleben von Gewebekielstreifen. Für kleinere Verletzungen können Sie Kielstreifenreste verwenden (Verarbeitung siehe oben), für großflächigere die beigelegten Bootshautreste. Hierbei bitte beachten: auch Bootshautmaterial mit Waschbenzin waschen und diesen Teil mit Gummilösung einstreichen. Weiterer Arbeitsvorgang ist mit "Kielstreifen aufbringen" identisch.

Anleitung zum Einziehen der Luftschläuche für KLEPPER-Aerius

Bootshaut auf glatte und ebene Fläche auslegen. Die Längsseite, die dem auszutauschenden Luftschlauch gegenüber liegt, bis zur Mitte einschlagen und die Gegenseite flach nach außen legen, den alten Luftschlauch entfernen. Mit Hilfe eines Rundstabes, z. B. eines Besenstiels, führen Sie die Schlauchspitze von einer mittleren Öffnung aus nach vorn. Die Schlauchspitze wird dabei um das Stabende gelegt und mit einem Tuch umwickelt. Die zweite Hälfte auf die gleiche Weise einschieben. Wenn der Schlauch vollständig eingezogen ist, empfiehlt es sich, den Seitenschlauch nur leicht aufzublasen. Strahlenbildungen, die dabei an der Außenseite entstehen, beseitigen Sie am besten durch leichtes Abklopfen. Erst dann voll aufblasen! Bei übermäßigem Druck besteht die Gefahr, daß entweder der Schlauch oder die Schlauchtasche platzt (max. 0,2 bar).

Transport

PKW-Besitzer transportieren das aufgebaute Boot hin und wieder kielunten auf dem Dachgepäckständer. Sorgen Sie bitte dafür, daß die Auflagestellen des Faltbootes auf weichem Material ruhen, und zwar vorne etwas tiefer als hinten. Dann hat der Wind weniger Angriffsfläche und kann das Boot nicht so leicht hochheben. Als Befestigungspunkte kommen in erster Linie die Verstrebungen des Gepäckständers in Frage. Am einfachsten spannen Sie die Gurte vorne und hinten quer über den Bootskörper.
Wichtig! Das Faltboot sollte zwischen Bugspitze und Stoßstange zusätzlich durch eine Leine gesichert werden, um ein Abheben durch starken Fahrtwind zu verhindern.

KLEPPER-Service

In den Wintermonaten können wir KLEPPER-Faltboot überholen und reparieren. Und warum? In der Saison ist das nicht möglich, da wir dann ausschließlich neue Faltboote produzieren. Dann haben wir alle Hände voll zu tun, so daß wir uns nur ausnahmsweise mit Reparaturen befassen können und uns lange Lieferfristen vorbehalten müssen. Bitte merken Sie sich als günstige Reparatur-Monate vor: Januar, Februar, März.

 

Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel wünscht Ihnen
Ihre
KLEPPER Faltbootwerft
Aktiengesellschaft
Service Team