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Tourentipps und Reiseberichte

Hier finden Sie Informationen über Paddeltouren die in ganz Deutschland und der ganzen Welt stattfinden. Weitere Informationen gibt es aber auch bei Touristik GmbH Südliches Ostfriesenland.

Kajak-Transport im Flugzeug:

Unter www.yellow-effects.de/service/gepaeck1.htm finden sich die Bestimmungen einzelner Charterfluggesellschaften zum Transport von Sportgepäck. Wer also zum Paddeln unter Palmen abheben will, sollte dort vorab Preise und Möglichkeiten checken.

Räumt die Fluggesellschaft für die Boote mehr Freigepäck ein, ist eine schriftliche Bestätigung für Hin- und Rückflug wichtig. Wir hatten pro Person die üblichen 64 Kilogramm Freigepäck. Bei der Einreise mit dem Faltboot sollte man ein Foto des aufgebauten Bootes für den Zoll bereithalten.

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Informationen über Paddel-Touren

Deutschland

Informationen über geführte Paddeltouren oder Kayak-Clubs in Deutschland erhalten Sie unter Kontakt, Stichwort "Paddeltouren&Clubs", Frau Binder Tel.: 0049 (0) 151 - 53154949.
Sowie Abenteuer und Sporttouristk Georg Straub: Aktiv die Natur erleben. Ort: Scheizlreuth in den Berchtesgardener Alpen. Tel. 08651/78 563.

Holland

Preiswerte, mehrtägige Erlebnis Kajakfahrten an den Watteninseln mit Übernachtung auf einem Segelschiff (25m. Infos beim Zeilkayakcentrum "De Waterman" National Park "DeWeerribben" Kalenberg Noord 15, NL 8377HA Kalenberg, Holland, Ansprechpartner auch für deutschsprachige Anfragen ist Herr van Es Telefon/Fax 0031 561 477 582 - Herr van Es

Österreich

Kajak-Center Sonja L Allemand, Faaker See, Kärnten. Ausflugsfahrten und Faltbootkurse. Tel.+Fax: 0043 (0) 42 74 36 88

Schweiz

Erlebnis-Paddel-Touren in der Schweiz veranstaltet Herr Waldmeier c/0 Sport Waldmeier, Hauptstraße 284, CH 4322 Mumpf, Telefon 0041 64 631149.

Südafrika

Paddeltouren duch die Regenwälder Südafrikas veranstaltet Herr Clive Bester von der Firma Cool Running Adventures CC, Kayak Afrika, Telefon 0027 (021) 689 8123, Telefax 689 2149, Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 1 Salford Road Mowbray 7700 South Africa.

estrecho

Estrecho

Erste Kajakbefahrung der südamerikanischen Magellanstraße
vom Pazifik zum Atlantik
Die See ging hoch, als Michael Vogeley und Gerhard Miosga in Klepper-Faltbooten durch die "Estrecho" paddelten und sich in eines der schwierigsten Seegebiete der Erde wagten, die Kap Hoorn-Region. Wenn hier die Natur zur Attacke bläst, brandet das Meer haushoch gegen Granitklippen, drücken rasende Williwaws Bäume zu Boden - oder Kajaks ins Meer. Die Screaming Fifties, die fünfziger Breitengrade, am äußersten Zipfel des amerikanischen Kontinents, beherbergen "die gefährlichste Wasserstraßen der Erde" (Britisches Seehandbuch). Joshua Slocum, der erste Einhandweltumsegler, brauchte, gegen die ständigen Westwinde kreuzend, vier Monate, um der "Straße" zu entkommen. Er schrieb entnervt: "Die Wellen steigen und fallen und brüllen ihre niemals endende Geschichte von der See ... Dies war das größte Seeabenteuer meines Lebens. Gott weiß, wie ich entkam!" Sein Buch wurde Miosgas und Vogeleys Kopfkissenlektüre. Doch Slocum segelte, er paddelte nicht.
Anfang Januar, während des antarktischen Sommers, starten die zwei Abenteurer an der Pazifikseite und folgen dem Weg, wo der portugiesische Entdecker Magellan in spanischem Auftrag vor einem halben Jahrtausend den Weg vom Atlantik zum Stillen Ozean fand und damit den Schlüssel für die Umrundung der Erde. Drei Wochen später hat die Zivilisation die beiden wieder. In Punta Arenas, der südlichsten Großstadt der Erde, ziehen sie ihre Kajaks an Land. Die erste Kajakfahrt durch den berüchtigten Seeweg ist aus eigener Kraft und "by fair means" gelungen. Es wurde eine Fahrt auf den verwehten Spuren Magellans - und in die Schöpfungsgeschichte, durch eine überwältigende unberührte Urnatur und einen Kanal, in dem Leben und Überleben schwer sind. Zwei Männer haben es als erste gewagt und "das Unmögliche" bewiesen".

Neugierig geworden? !

alaska

Prince William Sound, Alaska

Kajak-Expedition
Ein Solo-Kajakabenteuer durch Fjorde, Buchten und über die freie See zu den größten Gletschern und nördlichsten Urwäldern Alaskas.

Mit meinem Klepper-Expeditions-Einer startete ich Mitte Mai eine Kajaktour durch den Prince William Sound am Golf von Alaska. Die Hänge und Bergketten der Chugach Mountains waren bis zum Meer hinunter mit Schnee bedeckt. Das Wasser war eiskalt. Unter tiefblauem Himmel strahlte eine kräftige Maiensonne und die schneebedeckten Gipfel der Berge gleißten in der flimmernden Luft. Stundenlang paddelte ich inmitten der schneebedeckten Bergwelt durch den ruhig atmenden Fjord. Wie im Traum glitt die Küste an mir vorbei. Später zeigte der Sound dann auch seine Krallen. Sturmartige Winde brausten vom Ozean auf das Land. Zwischen den steilen Wänden der Fjorde presste sich scharfer Wind. Heftige Gezeitenströme wirbelten und strudelten gefährlich um die Kaps und Felsen.

Manchmal regnete es tagelang. In den weißen Nächten fiel die Temperatur fast auf den Nullpunkt. Ich lag im Zelt und lauschte dem Prasseln des Regens. Da plötzlich, da war ganz deutlich ein kräftiges Rascheln neben mir. War es ein Bär? Ich erschrak und zitterte ohne es zu wollen, denn ich wusste, Alaska ist Bärenland.

7 Wochen dauerte meine Reise durch den Prince William Sound von Whittier nach Valdez hin und zurück. Mehr als 600 Kilometer paddelte ich an einsamen Küsten entlang. Es war für mich eines der schönsten und großartigsten Abenteuer durch die nördlichen Breiten Alaskas. Mehr dazu in meiner Treckingpage www.klaus-goerschel.de !