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Reiseberichte

 

 

 

Neues von Gezeiten Nordnorwegen

 

Hallo liebe Südländer,

sind bereits am 9.Mai abends in einem gesunden Zustand auf der Insel bildeTromsö eingelaufen. Seit unserem letzten Bericht hatte sich die Wetterlage zu unseren Ungunsten entwickelt. Auf den höheren Bergen wurde Neuschnee mit starkem Wind verfrachtet, und die Lawinenlage hatte sich verschärft. In den unteren Lagen ging der Schnee in starken Regen über. Des öfteren mussten wir einige Tage in unseren Zelten ausharren. Immer wieder wurden neue Skitourenziele ausgearbeitet, falls sich das Wetter verbessern sollte.

Das Vorankommen mit den Faltbooten gegen den Wind verlangte vollen Einsatz von uns. Einige male war ein Weiterpaddeln gegen den Wind ausichtslos und wir mussten Zwangspausen einlegen. Böen bis zu 80Km/h rüttelten an unseren Zeltstangen bis sie wieder brachen. Die Reperatursets waren längst schon alle aufgebraucht und wir hatten noch einige Tage vor uns. Zu guter letzt sind wir in ein Seitenfjord gepaddelt, um evtl. eine weitere Skitour zu gehen. Leider war noch ein größerer Teil zugefroren, und wir schaufelten wieder zurück.

Tromsö kam immer näher und auf Wettebesserung konnten wir nicht mehr warten. Mit Lagerfeuer und Grillwürstel wurden wir herzlichst am Ufer von Freunden empfangen.

Insgesamt waren wir 42 Tage unterwegs und haben unsere lang geplante Tour mit eindrucksvollen Erlebnissen erfolgreich beendet. Es ist uns ein perfekter Cocktail gelungen,in einem Land wo die Berge ins Meer fallen. Mit unseren vollbeladenen Klepper-Falbooten waren wir frei und unabhängig. Zahlreiche Skitouren mit grandiosen Ausblicken und Pulverschneeabfahrten liesen unsere Herzen höher schlagen. Auch mit den klimatischen Bedingungen am 69. Breitengrad kamen wir gut zurecht. Durch gute Vorbereitung und perfekte Ausrüstung unserer Sponsoren liesen sich unsere Träume reralisieren.

Hiermit bedanken wir uns bei allen Firmen die uns unterstützten und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Ein datailierter Bericht mit Bildmaterial kann erst nach Stefan Wiebels Rückkehr von Skandinavien zur Verfügung gestellt werden.

Für Ihn beginnt nun der zweite Teil seiner Reise im hohen Norden, auf der er von seiner Ehefrau Irmi begleitet wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Wörz und Stefan Wiebel

 


 

Neues von Gezeiten Nordnorwegen

Hallo liebe Südländer,

wir befinden uns auf dem Endspurt, und alles ist im grünen Bereich. Wir hatten bis vor drei Tagen wohl viel Glück mit dem Wetter. Waren 9 Tage am Stück mit unserem Faltboot auf Gipfeljagt, und ein Tag war schöner als der andere. Jede Skitour konnten wir vom Zelt aus starten, und der letzte Schwung endete wieder am Zelt. Dann noch schnell den Primuskocher angeschmissen, Espressomaschine drauf und statt Kuchen ein Snickers dazu. Wenn man dann noch am richtigen Ufer sitzt, hat man einen genialen Sonnenuntergang bis nach 22 Uhr.

Trotzdem hatten wir immer wieder windige Paddelpassagen die das Vorantreiben in Zeitlupe abspielte. So viel Zeit haben wir ja auch wieder nicht.

Momentan liegen wir am Einstieg des höchsten Gipfels der Lyngenalp, dem Foto 31834 m hohen Jiekkevarri. Den hätten wir natürlich gerne mitgenommen, aber seit einigen Tagen sitzen wir grauenhaftes Wetter ab. In der Höhe hat es wieder ordentlich Neuschee mit relativ viel Wind abgeladen. Hinzu kommt die schlechte Sicht und wir können über das Gelände nicht einsehen. In der letzten Nacht hatte schwerer Schee und mäßiger Wind mir ein Zeltgesänge abgebrochen. Bei Stefan Wörz sind längst vorher schon drei "Stangerln" abgeknickt. Sowas passiert ausgerechnet zwei Krankenpfleger. Zum Glück hatte Wörzi mal Maschinenbau studiert und im Handumdrehen neue Zelte gebaut. Zum Wochenende erwarten wir für mehrere Tage gutes Wetter. Wir werden morgen wieder ins Fjord stechen Foto 4und leider auf den Jiekkevarri verzichten müssen. Jetzt läuft uns doch noch die Zeit davon,und in gut 8 Tagen soll schon alles zu Ende sein. Auf dem Rückweg nach Tromsø hab ich noch ein paar Bergobtionen ausgearbeitet. Bei stabilem Wetter und günstigem Wind, packen wir unsere Ski nochmal aus. Um 3.30 Uhr ist Sonnenaufgang, da können wir noch viel unternehmen!

Wie es uns noch ergangen ist, werdet Ihr nach unserer Ankunft in Tromsø erfahren.

Viele liebe Grüße, Stefan Wörz & Stefan Wiebel  

 

 

 

 

 


 

Neues von Gezeiten Nordnorwegen

 

Hallo,wir sind noch unterwegs. Foto 2
Wir haben jetzt Halbzeit von unserer Tour und es ist immer noch nicht langweilig. So lange es Berge gibt wird es auch nie der Fall werden. Wir kommen gut vorwärts und haben sogar noch ein Inselchen angehängt. Wir haben für ein paar Tage zum Sonne tanken das Lyngenfjord auf die Westküste gequert. Noch zwei Skitouren mitgenommen und gestern wieder zurück zum Ostufer. Auf unseren Fjordquerungen begegnen wir häufig Tümmler, so was ähnliches wie Zwergdelphine. Hier an der schattigeren Seit werden wir bereits um 5 Uhr mit Sonne (zur Zeit) geweckt. Allerdings ab 14 Uhr verschwindet sie hinter den hohen bizarren Gipfel der steilen Foto 3Lyngenalps wieder. Dann fliesen eiskalte Luftmassen von den darüber liegenden Gletschern auf unser Zeltlager. Wir sind ständig in Bewegung um nicht zu frieren und das verbrennt ordentlich Kalorien. Ein paar Kilos haben wir schon verloren, obwohl wir reichlich Schokolade abends im liegen futtern. Die Nächte sind noch immer sehr frisch, und wir haben minus 8 Grad im Zelt. Momentan ist das Wetter stabil und wir nutzen jeden Tag für brillante Skitouren oder Paddelkilometer. Mit unserer Ausrüstung sind wir sehr zufrieden,und sie Foto 4wird auch nicht geschont. Mal sehen ob's noch drei Wochen durchhält ? Hier noch ein paar schlechte Fotos mit dem iPhone von unseren Wohnungen, Booten und dem körperlichen Zerfall. In diesem Sinne viel liebe Grüße aus Foto 5Norwegen von den Stefan's

Neues von Gezeiten Nordnorwegen

 

Foto100420122

Grüß Euch, noch schnell ein kurzer Bericht der letzten Tage. Sofern das Wetter mitspielt werden wir bald den nördlichsten Zipfel der Menschen unbewohnten Küstenregion der Halbinsel Lyngenalps erreichen. Der ca. 70 km lange Abschnitt dürfte wohl über keinen Netzempfang verfügen. Unsere letzten Paddeletappen waren sehr Anspruchsvoll,mit viel Wind, heftigen Schneeschauern und zum Teil null Sicht. Nur mit Hilfe von einem GPS- Gerät konnten wir unser Ziel richtig ansteuern. Auch der Wellengang war für uns Chiemseepaddler sehr beeindruckend. Leider haben wir momentan mehr schlechtes Wetter und das verbraucht von uns noch mehr Energie. Alles wird langsam immer mehr feuchter und unser Vorankommen wird etwas gebremst. Auch das Tourengehen wird komplexer, da die Lawienengefahr zugenommen hat. Heute hatten wir noch Besuch von Franz Gruber der uns zwei Osterhasen vorbeibrachte. Sogar ein kleines Zwischenhoch hat er uns mitgebracht. So werden wir das kurze Fenster für ein Skitürchien und Klamoten trocknen nützen. Am Montag der bessere Tag für unsere Schlüßeletappe. Die 20 km um die Nordspitze der Lyngenhalbinsel die nur von steilen Felsklippen versehen ist und keine anlande Möglichkeit bietet. Danach Gondeln wir an der steilen Lyngenostseite von Bucht zu Bucht zu den höchsten Gipfel der Region. Allerdings benötigen wir hierfür stabiles Wetter. Wie es uns dann ergangen ist, werdet ihr ca. in 10 bis 14 Tage erfahren.

Also liebe Grüß von Stefan Wörz und Stefan Wiebel

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Mit den Gezeiten Nordnorwegen

 

Hallo liebe Leute,Foto2

liegen bei -10 Grad im Zelt und denken an Euch. Wir sind heute den 6. Tag unterwegs und alles läuft sehr gut. Wir hatten die ersten 3 Tage wechselhaftes Wetter, dass hier im Norden alles andere als Angenehm ist. Dafür wurden wir die letzten 3 Tage mit Hammer Bedingungen von den Tollen wieder gutgestimmt. An den sonnigen Tagen haben wir immer viel zum trocknen und saugen selbst jeden Strahl zum wärmen auf. Es ist erst der Anfang und wir sind froh um unsere Ausrüstung. Alles wird auf einmal dein bester Freund,selbst der Plastiklöffel ist im Lagerleben sau praktisch. Wir hätten jetzt schon so viel zu erzählen, aber wir müssen mit unserem Strom Haushalten. Morgen geht es wieder mit unseren Faltbooten weiter,bei leider wechselhaften Wetter. Ein breites Fjord muß überpaddelt werden und die Wellen werden evtl. wieder hoch. Also dann bis bald und mal sehn ob ich Euch schon ein paar Eindrücke schicken kann.

Foto


Die Abfahrt in Rosenheim

Zwei Bayern im Hohen NordenIMG 1257
Sechs Wochen Einsamkeit, Abenteuer und Entbehrungen,
aber auch einzigartige Naturerlebnisse liegen vor Stefan
Wiebel und Stefan Wörz. „By fair means“ mit dem Faltboot
und auf Tourenski wollen die beiden Krankenpfleger aus Bad
Reichenhall die Gegend um Tromsø und Lyngen in Nord-
Norwegen erkunden. Andere Transportmittel sind tabu.

Hier können Sie den ganzen Beitrag lesen

 

Einen Vorbericht im ZDF können Sie hier einsehen


 

 

Mit dem Kanu um Spitzbergen – zwischen Norwegen und Nordpol

 

Ende Mai startete Jürgen Schütte zu einer Expedition Richtung Nordpol. Er will mit einem KLEPPER Faltboot die Insel Spitzbergen und die im Osten liegende Insel Nordaustland umrunden.

Ausführliche Infos zu dieser Expedition, aber auch zu den Vorbereitungen und zu seiner Ausrüstung, kann man auf Jürgen Schüttes eigener Homepage einholen.

Informationen zum Tourvelauf finden Sie bei Twitter hier klicken

 

Schuette auf Eis

National CPR Association